Generell gilt, dass wir eine Gemeinschaft mit vielen verschiedenen Ideen und Zielen sind, die sich allerdings darin einig ist, dass wir der Macht Grenzen setzen wollen, der Macht des Kapitalismus, des Geldes, der Banken, der Märkte und der Macht der Regierungen. Wie schon betont, sehen Vorgehensweise und Ziele dabei je nach Mitglied anders aus, womit diese Seite die Vielfalt der Ideen unserer Bewegung zeigt. Die Reihenfolge der aufgelisteten Ziele sagt nichts über deren Priorität aus.
- Die Ziele die hier mal standen, waren von Einzelpersonen aufgelistet und nie von Occupy:Frankfurt abgestimmt. Diese Seite wird überarbeitet – Gruss Thomas (INFO-Stand)
- Hier gibt es den Sachstand Forderungen
- Hier gibt es die Worte von Aktivisten/-innen
Erklärende Beweggründe:
Wir sind Berufstätige, Menschen, denen die Arbeit verwehrt wird, Studierende, Schülerinnen und Schüler, Rentnerinnen und Rentner. Wir engagieren uns in unserem privaten und beruflichen Umfeld, um uns, unseren Familien, unseren Freunden eine bessere Zukunft zu bieten. Für viele von uns ist die Sicherung des Lebensunterhalts mit belastender Arbeit oder auch mit entwürdigenden Bittgängen zur Arbeitsagentur verbunden.
Wir sind unterschiedlicher politischer Überzeugung. Manche von uns sind gläubig, andere wiederum nicht. Wir alle sind aber besorgt und wütend angesichts der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektive, die sich uns um uns herum präsentiert: die Abzocke der Gesellschaft durch die Banken, die Ausbeutung der großen Mehrheit, die Korruption unter Politikern, Managern und Bankern empört uns.
Ergebnis des derzeitigen Systems sind die Anhäufung von Geld bei einer Minderheit, ohne dabei auf Wirtschaftlichkeit oder den Wohlstand der gesamten Gesellschaft zu achten. Ressourcen werden verschwendet, der Planet wird zerstört. Die Wirtschaft muss wieder der Gesellschaft dienen und der Profitgier einer Minderheit von Superreichen entzogen werden. Dafür benötigen wir sich selbst beherrschende Menschen.
Anstatt das Geld über Menschen zu stellen, muss es wieder in den Dienst der breiten Bevölkerung und der Gesellschaft gestellt werden.
Aufruf
Wir wissen, dass wir gemeinsam etwas ändern können. Es ist dein Recht. Stehe auf und gib dem Protest eine Stimme, beteilige dich an friedlichen Demos und Besetzungen. Wenn wir uns zusammentun, können wir das ändern.
Gib deiner Stimme Ausdruck für:
Gleichheit, Fortschritt, Solidarität, politische Selbstbestimmung, kulturelle Freiheit, Nachhaltigkeit und Entwicklung, Wohl und Glück der Menschen, das Recht auf bezahlbaren Wohnraum, Arbeit, Kultur, Gesundheit, freie Bildung, freie persönliche Entwicklung.
Occupy:Frankfurt ist eine friedliche Besetzung. Von uns wird in keiner Situation eine Eskalation ausgehen. Wir erklären uns mit allen solidarisch, die unsere angestrebten Ziele teilen.
banken müssen wieder auf ihre eigentliche aufgabe zurückgeführt werden und wieder zu dienstleistungsunternehmen werden
banken haben dienste an der bevölkerung zu leisten
sonst nichts !!!
dominik
http://www.ichliebefrankfurt.de/?id=48355#48355
Bilder vom Camp in ein Gedicht aus 1848
Hey,
es tut mir leid das sagen zu müssen, aber man muss sich besser organisieren. Ein großer Schwachpunkt der Bewegung ist, dass es keine klaren Forderungen gibt. Ohne klare Forderung kann nur schwer was erreicht werden und die Bewegung wächst langsamer da niemand so recht weiß für was wir demonstrieren. Ich bin überhaupt erstaunt dass die Bewegung so weit gekommen ist ohne klare Forderung.
Da die ganze Bewegung leider =( gegen eine Führung ist muss es schnelle und zuverlässige Wahlen geben können.
Daher mein Vorschlag:
1. Einführung einer Wahl/Abstimmungsforum
Heute ist es sehr einfach eine Abstimmung über das Internet durchzuführen. Natürlich sollte jeder nur eine Stimme bekommen. Es sollte eine Plattform geben bei der man sich nur einmal registrieren kann und dort Abstimmungen durchführen kann. Die Bewegung ist jung und Leute von Anonymes kann sowas bestimmt schnell Programmieren. Es sollte dabei darauf geachtet werden, dass es nicht einfach nur ein Standartforum ist, klar strukturiert und sehr übersichtlich ist.
2. Auf Forderungen einigen
Ich glaub viele Forderungen sind gleich. Das Wahl/Abstimmungsforum sollte zunächst dazu dienen sich auf Forderungen zu einigen und sie zu staffeln. Somit sollte es leichter sein zu wachsen, Pläne zu schmieden und sie durchzusetzen.
Nach kurzem überlegen würde ich z.B. sowas vorschlagen:
1. Entmachtung der Banken
2. Ein gerechtere Verteilung der Finanzen
3. Änderung des Finanzsystems
4. Ressourcenbasierte Gesellschaft
5. Abschaffung von Geld? (Dieser Punkt ist mir immer noch unheimlich, aber Geld ist die Wurzel aller Probleme. Wir müssen einen sanften Weg dorthin finden.)
Occupy Bewegung ist die richtige Sache. Fallt den Leuten, den Regierenden, den Banken, der sogenannten Macher lange genug einfach auf nur den Wecker mit Eurem Dasein vor den Machtzentralen. Die richtigen Forderungen werden sich mit der Zeit herauskristallisieren. Die Zeit arbeitet für die Bewegung. Die einzelnen Forderungen sind aus meiner Sicht auch richtig; aber alle zusammen schwer durchsetzbar. Konzentriert Euch auf die Punkte von Sg on:
1. Entmachtung der Banken
2. Ein gerechtere Verteilung der Finanzen
3. Änderung des Finanzsystems
Die Mächtigen warten nur auf Fehler wie z. B. gewaltsame Ausschreitungen. Die Machthaber sind gerüstet. Last Euch nicht provozieren!!
“Fallt den Leuten, den Regierenden, den Banken, der sogenannten Macher lange genug einfach auf nur den Wecker mit Eurem Dasein vor den Machtzentralen.” Meinen Sie wirklich das sich der Vorstand einer Bank 20 Stockwerke über den Protestlern gestört fühlt von eben diesen? Das kann ich mir schlecht vorstellen.
“3. Änderung des Finanzsystems” Diese Vorderung lese und höre ich oft, doch mich würde einmal eine konkrete Idee aus der Bewegung interresieren und nicht blos populistische Forderungen. Zu letzt stelle ich mir, um die Bewegung mal zu verstehen noch folgende Frage: Warum die Banken? Setzt nicht der Staat die rechtlichen Rahmen? Hat nicht die Verheimlichung der griechischen Staatsschulden die aktuelle Krise wieder angefacht? Mir scheint die Wut auf die Banken, die natürlich ohne Frage vieles falsch gemacht haben, ihrgendwie einfach nur an das nächst Greifbare gerichtet und nicht auf das was dahinter steht.
Über eine sachliche Antwort würde ich mich sehr freuen, Ignaz Schimmelpfennig
Für Punkt “3. Änderung des Finanzsystems” kennt wohl niemand eine Lösung…
Es ist nur eindeutig das das heutige System nicht funktionieren kann. Vielleicht ist hierbei die Auflösung des Geldes die beste Lösung. Wie in der Idee von Jacque Fresco, der sich damit schon sein leben lang beschäftigt. Nur der Weg dahin wird schwierig sein….
Occupy braucht endlich mal einen Plan und vielleicht einen Vertretter der den Plan mal schneller erstellt. Hoffentlich geht die Bewegung ohne Plan nicht untergeht. =(