Occupy auf Podiumsdiskussion der Frankfurter Rundschau
Pressemitteilung 5.7.2012 Occupy Frankfurt.
Die Frankfurter Rundschau veranstaltete am 05. Juni 2012 eine Podiumsdiskussion mit Studenten der Frankfurt School of Finance und den Occupy Aktivisten Prof. Helge Peukert und Hajo Köhn. Hajo Köhn ist bei der Initative Occupy Money aktiv, die sich für eine neue Geldordnung einsetzt. Helge Peukert engagiert sich im Occupy Money Arbeitskreis Finanzmarktordnung.
Die sehr gut besuchte Veranstaltung im FR-Depot beschäftigte sich unter anderen mit den Themen Schuldenkrise, Geldschöpfung und Wirtschaftsethik. Man ging dabei den beispielsweise folgenden Fragen nach:
- welches Wissen über die Entstehung von Geld haben wir?
- Lässt sich auf Dauer Geldvermehrung bei Reichen mit Demokratie vereinbaren?
- Haben derzeit die Bevölkerung oder Banken die Macht im politischen Diskurs?
Das Publikum, das überwiegend aus der Mitte der Frankfurter Gesellschaft kam, beteiligte sich rege an der Diskussion und zeigte sich zum grossen Teil sehr empört über das Finanzsystem und seine Auswüchse. Hajo Köhn von Occupy Money betonte: “Unser Ziel ist es, den Dialog mit vielen Bevölkerungskreisen fortzusetzen. Manche Finanzmarktkritiker suchen eher den Austausch im Protestcamp, andere bei Podiumsdiskussionen und im Engagement in Arbeitskreisen. Occupy lässt sich aber nicht trennen, sondern zeigt Einheit in Vielfalt. Der Dialog mit der Frankfurt School of Finance und anderen Institutionen wird fortgesetzt. Jeder ist eingeladen, sich aktiv daran zu beteiligen.
Weitere Infos auch bei Occupy Money.

Die Diskussionrunde mit Occupy-Aktivisten und
Wirtschaftsstudenten provoziert deutliche Reaktionen im Publikum.

Claus-Jürgen Göpfert (Frankfurter Rundschau), Helge
Peukert, Hajo Köhn, Alexander Kleindiek, Augustinus Mohn, Felix Helbig
(Frankfurter Rundschau) (v.l.)
Veröffentlichung Honorarfrei.
Weitere Veröffentlichungen zu diesem Ereigniss:
- Mitschnitt von Radio 99 Prozent
- Kreative Kontroverse in FR-Online
- Inhalte im Occupy Forum