Frankfurt – Erste essbare Großstadt Deutschlands!

Occupy fordert eine Restrukturierung der Frankfurter Grünanlagen anhand des Beispiels der Stadt Andernach

Pressemitteilung von Occupy:Frankfurt am 20.06.2012

Heute um 15:30 fand im Occupy Camp Frankfurt das zweite Gespräch zwischen Occupy:Frankfurt, dem Grünflächenamt und Herrn Postleb (OB-Büro) statt. Wie bereits vereinbart, stellte Occupy sein vorläufiges Konzept zur Renaturierung der Occupy Camp Wiese (Ostseite) vor.

Während des Gesprächs konzentrierte sich Occupy:Frankfurt auf die Schwerpunkte Biodiversität und Kosteneinsparung.

Occupy:Frankfurt bezog sich auf den Koalitionsvertrag zwischen Bündnis 90/Die Grünen und der CDU – Stichwort: “Green Capital Award” und verwies dabei auf die touristische Attraktivität dieses ehrgeizigen Projektes. In Frankfurts Grünanlagen sieht Occupy:Frankfurt zehntausende Obstbäume und Nutzpflanzen blühen: Frei verfügbare Äpfel für freie Bürger in der Äpplerstadt Frankfurt, im Weltdorf zum Rheinbeissen. Ausgangspunkt ist der jetzige Occupy Biogarten als Keimzelle künftiger Leuchttürme der Biodiversität und gentechnikfreier Zonen. Aus Sicht von Occupy:Frankfurt unverzichtbar in einer modernen, sozial-ökologischen Metropole und würdigem Träger des Green Capital Awards.

Eingedenk der klammen Haushaltslage und des Sparzwangs der Stadt Frankfurt, zeigte Occupy:Frankfurt dem Grünflächenamt ein konkretes Beispiel auf, wie man zumindest auf Teilflächen erhebliche Kosten einsparen könnte. Unser Vorbild für das zukunftweisende Projekt: “Frankfurt – Erste essbare Großstadt Deutschlands!” ist die Stadt Andernach. Dort werden in öffentlichen Grünanlagen großflächig diverse Obst- und Gemüsesorten angebaut, die für jeden frei verfügbar zum Verzehr sind. Vom Aussterben bedrohte Pflanzen haben dort ebenfalls ein angemessenes Biotop. In diesem Zusammenhang bezog sich Occupy:Frankfurt darauf, dass sich Frankfurter Bürger ähnliches auch gut vorstellen können. Das Grünflächenamt versprach sich über Andernach kundig zu machen.

Auf die Frage der Zuständigkeit für die anstehende Restrukturierung der Grünfläche verwies das Grünflächenamt darauf, dass es sich an die Entscheidungen des zuständigen Ortsbeirates gebunden fühle.

Bei dem morgen anstehenden politischen Gespräch zwischen Occupy:Frankfurt und dem Ordnungsdezernenten Frank, werden die o.g. Schwerpunkte ebenfalls eine Rolle spielen. In erster Linie erwartet Occupy:Frankfurt eine klare politische Aussage zu seinem vorliegenden Positionspapier.
Der Widerstand von Occupy:Frankfurt gegen die Willkür der Finanzmärkte sieht sich längst mit den lokalen Auswirkungen der Misere konfrontiert und herausgefordert. Die Stadt Frankfurt steht in der Pflicht, ihrer sozial-politischen Verantwortung endlich gerecht zu werden.

Occupy:Frankfurt Presseteam

Links zur “essbaren Stadt” Andernach:

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