von Erik Buhn
aus BIG Business Crime Nr.2/2013 ISSN 1861-6526
Auch wenn man in den Nachrichten immer wieder hört, dass die Occupy-Bewegung sich wegen der Finanzkrise in Bewegung gesetzt hat, kann ich als Occupy-Aktivist dies nur verneinen. Nicht deshalb, weil irgendwelche Banken gerettet wurden, trugen tausende Menschen auf der ganzen Welt ihren Protest auf die Straße. Sie empörten sich darüber, dass das Recht und die Gerechtigkeit von den Finanzgrößen und von der Politik missachtet wurden. Scheinargumente hebelten die demokratischen Vorgänge aus. Als notwendig wurde nur das dargestellt, was der Wirtschaftlichkeit dient, selbst wenn die Kosten den gesellschaftlichen Nutzen bei weitem überstiegen. Ziel dieser Vorgänge war nicht das Wohl der Menschen, sondern ausschließlich das Wohl des Kapitals. Nicht das Volk hatte die Macht, sondern das Geld. Denn wie sagt man so schön:



